Kulturprogramm

Kunst fördert unsere Wahrnehmung, schafft Werte und fördert den Dialog.
Die Galerie Cavissamba versteht sich als Raum der Möglichkeiten. Im Fokus der Galerie stehen Ideen, Konzepte und Chancen interessanter Kunst und Künstler.
Auch in 2020 werden in der Galerie Kunst & Literatur-Events die Sinne ihrer Besucher füllen. Wer auf der Suche nach  junger zeitgenössischer Kunst ist, für den ist die Galerie genau das Richtige. In der Atmosphäre stimmungsvoller Ausstellungsräume, umgeben von dem idyllischen Galeriegarten, der jederzeit zum Verweilen einlädt, präsentieren sich, über jeweils vier Wochen, wechselnde Bilder- und Skulpturenausstellungen, unterschiedlichster Künstler und Stilrichtungen. Vernissagen und Literaturevents werden mit kulinarischen Essgenüssen am abendlichen Kamin zu Erlebnissen.
Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kunst & Kultur zu ermöglichen ist der Eintritt zu den Ausstellungen kostenlos.                    

Die Galerie kann auch für Workshops & Events reserviert werden, sowie für Gruppenführung durch die Ausstellung mit anschließendem Sektempfang uvm.                                                                                                                                                                                                                                                                         „Cavissamba“ heißt: “ herzlich willkommen“ ,   Ihre Leni Rieke

Zur Eröffnung der Ausstellungssaison 2020  und gemäß meinem Konzept….das rote Band verbindet die Künste… präsentiere ich eine  Vielfalt der intuitiv erschaffenen Künste aus den Genres Malerei, Bildhauerei, Musik, Literatur und Schauspiel, die Ihren Auftakt mit einer Vernissage am 15.2.2020 haben wird. Die Galerie Cavissamba, ist schon seit Jahren als etablierter Kulturstandort in der Haseldorfer Marsch. Im Fokus der Galerie stehen Ideen, Konzepte und Chancen verschiedenster Kunstschaffender und ihren inspirierenden Künsten.Ohne den inneren Dialog mit jedem Bild, Kunstwerk oder Event aus den Augen zu verlieren, darf hier jeder Künstler Zeugnis seiner Wahrheit und Weltsicht, frei und klar ausdrücken, Selbst Künstlerin, weiß ich darum, das die Welt sich durch Kunst öffnet und sie sich zugleich zu einem selbst zurückbringt.                           Mit viel Gespür und Erfahrung habe ich es wieder vollbracht, ein vielseitiges und zugleich künstlerisch anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen…
Die sensitiven Wahrnehmungen und Interaktionen von Künstlern und Besuchern nicht nur zu ermöglichen, findet auch 2020 viel Raum. Was mit unvermindertem Engagement und Leidenschaft erschaffen und gelebt wurde, und ungebrochen Gäste aus der Region und dem Hamburger Umland nach Haselau gezogen hat, findet nun seine Fortsetzung im neuen Jahresprogramm 2020.

Die Hardfacts:  Das Jahresprogramm umfasst 60 Seiten, 34 Künstler sind eingebunden. 15 Kunstmaler, 2 Fotografen, 2 Bildhauer/rin,1 Goldschmiedin, 1 Drecksler, 3 Literaten, 2 Schauspielerinen, 5 Musiker / inen, 4 Laudator/inen.

 

 Motto des Jahres 2020: Das rote Band verbindet die Künste….                                             

                                                                                                                                                                                 

Programm & infos zu den Ausstellenden:

im Februar… 10

Nikolai Estis: „JENSEITS DES WORTS“

Nikolai Estis wurde am 8. August 1937 in Moskau geboren. Nach Abschluss der Mittelschule in Chmylnik (Ukraine) ging er 1954 nach Moskau; dort erlangte er 1958 das Diplom der Moskauer Hochschule für Kunstgraphik. Seit den 60er-Jahren fanden in Russland, Deutschland und anderen Ländern über 70 Einzelausstellungen des Künstlers statt; auch aktuell ist die Nachfrage nach seinen Arbeiten auf internationalen Ausstellungen, Messen und Auktionen (u.a. Montreux Art Gallery) ungebrochen hoch. Vielfach wurde Nikolai Estis mit unterschiedlichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet.Werke des Künstlers befinden sich in Museen und privaten Sammlungen vieler Länder der Welt, u.a. im Puschkin-Museum für Bildende Kunst (Moskau), in der Kunstsammlung von Michail Chodorkowski sowie in der Sammlung der American Academy of Arts and Sciences.
Nikolai Estis ist Mitglied der Künstlerverbände Deutschlands und Russlands sowie der Internationalen Künstlervereinigung.Seine Arbeiten werden regelmäßig in Zeitschriften und Zeitungen abgedruckt; mehr als hundert Beiträge in Periodika und Sammelwerken widmen sich dem Schaffen des Künstlers. Sein Name hat u.a. in die in Russland verlegte »Jüdische Enzyklopädie« (Moskau 1997) sowie in das »Allgemeine Künstlerlexikon (AKL)« des DeGruyter-Verlags (München 2003) Eingang gefunden.

 Lydia Schulgina: „WIE KURZ IST DER TAG!“

Lydia Schulgina wurde 1957 in Moskau geboren. Während des Studiums erlangte sie Bekanntheit als Kinderbuchillustratorin. Seit 1980 sind über dreißig Bücher mit ihren Illustrationen verlegt worden, von denen viele ausgezeichnet und auf internationalen Buchmessen präsentiert worden sind.Neben der Buchillustration widmete sie sich
zunehmend der freien Graphik, der Malerei und der Bildhauerei. Ihre Plastiken wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet; unter anderem erhielt sie für ihre Figur „Kreuztragung“ den Preis des Landkreises Bamberg.
1996 siedelte Lydia Schulgina nach Deutschland über, wo sie zunächst zwei Jahre lang Atelierstipendiatin de Landdrostei Pinneberg war. 1999 gründete Lydia Schulgina die Kunstetage des Jugendzentrums in Rellingen, wo sie neben ihrer freien künstlerischen Arbeit als Kunsterzieherin tätig war.
Für ihren Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt wurde sie später durch die Aufnahme in dem Band „Die Frauen Rellingens“ (2015) geehrt. Am 27.12.2000 verstarb Lydia Schulgina in Pinneberg.
Werke der Künstlerin befinden sich in zahlreichen Museen und Sammlungen der Welt, 2018 erschien  ein Dokumentarfilm über das Leben und Wirken der Künstlerin.

Marina Reshetova, Violonistin

Die Preisträgerin des internationalen Violinewettbewerbs und ständige Teilnehmerin an vielen Musikfestivals, die brillante Violonistin Marina Reshetova begann ihren Geigenunterricht in früher Kindheit, und bereits im Alter von neun Jahren gab sie ihr erstes Solokonzert. Sie absolvierte das namhafte St. Petersburger Konservatorium unter Leitung von Prof. B. Gutnikov.  Nach ihrem Erfolg als Solistin in J.S. Bach Violinkonzert mit dem Orchester unter der Leitung von Sir Georg Solti in der Laeiszhalle in Hamburg folgten Engagements in allen bedeutenden Konzertsälen Europas. Mit dem Weltstar Giora Feidmann war sie in Europa und Argentinien auf Tournee und spielte mit ihm Konzertaufnahmen ein. Starken Einfluss hatte auch die Zusammenarbeit mit       Nigel Kennedy. Derzeit lebt Marina Reshetova in Hamburg, leitet das „Marina-Quintett“, schreibt Musik für Musicals und Theaterstücke.

im März….

11Elke Werner
Man spürt beim betrachten der Werke unweigerlich, dass ihre Kunst von der Natur als Ruhepol und Inspirationsquelle lebt, dies zeigen insbesondere die Halbreliefs in Wachstechnik und Assemblagen. Die Vielseitigkeit in Werners Schaffen beruht insbesondere auf Fundstücken aus unserer reichhaltigen Natur, die immer wieder mit Überraschungen lockt und so kontinuierlich für neue Anreize und Ideenvielfalt sorgt. Indem die Künstlerin den natürlichen Prozess der Verwitterung unterbindet, geht sie eine Beziehung mit der Vergänglichkeit ein, verändert und unterbindet sie und erzeugt so Kunstwerke, die den Betrachtern neue Blickwinkel eröffnen und sie dazu einladen sich mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen. Die hier ausgestellten Werke befassen sich mit dem Thema Emotionen, welche Gefühle löst die Natur in uns aus, welche Spuren hinterlässt sie? Ein Beispiel ist das Werk „Vertrauen“, das zwei Elefanten, jeweils in Seitenansicht und nur ausschnitthaft, zeigt. Sie wenden sich einander zu, stehen ganz nah beieinander, sehen sich gar an. Es scheint, als werde man Zeuge eines intimen Moments. Die Konzentration liegt gänzlich auf den Tieren, ihren Austausch, dessen Intensität durch den tiefschwarzen Hintergrund noch verstärkt wird und deutlich macht, dass nichts diese Bindung erschüttern könnte. Autorin: Lisa Valentina Riedel

Carsten Koch
1942 geboren, in Hamburg-Blankenese aufgewachsen, fotografiert bewußt seit 1961.Hatte bereits eine Rolleiflex 6×6, viele Bilder aus dieser Zeit in SW sind Zeugen dieser Zeit.Die Jahre veränderten sein fotografischen Stil, er sucht unermüdlich nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Art des „Sehens“ist die individuellste Form seiner stimmungsvollen Aufnahmen. Sein Motto „fotografieren kann man alles“ zeugt von seiner ungeheuren Vielseitigkeit.Jedes Bild ist letztlich ein Resultat zwischen dem Wechselspiel Auge und Objektiv. Der Moment der Aufnahme damit unwiederbringlich, einmalig, ein Unikat.

Gudrun Probst ist in Kamenz geboren. Seit1995 lebt sie in Kollmar. Schon über 30 Jahre sind ihre Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, Seit 2000 ist Gudrun Probst Mitglied der Künstlergilde Kreis Pinneberg e.V und Trägerin des Kultur-Förderpreises 2001 des Kreises Steinburg.
Ihr Arbeitsmaterial ist der Ton, und die Inspirationen für ihre Werke erhält sie durch die Fundstücke, die  sie am Wegesrand  findet. Ton hat seinen eigenen Charakter, sowie auch ein Treibholz, ein verrostetes Eisenteil, eine Glasscherbe ihr eigenes Wesen hat. So spürt sie den unterschiedlichen Materialien nach, lässt sie in einen Dialog treten, sich im Formenspiel ergänzen oder sich im Kräftespiel messen. Sie gibt scheinbar wertlosen Dingen ein neues Leben und eine neue Wichtigkeit innerhalb der Objekte.“ Auf dieser Ausstellung werden Objekte gezeigt zum Thema „Emotion“

Der Rellinger Komponist und Musiker Maximilian J. Zemke gibt Einblicke in die Entstehung seines Soundtrack-Albums „Zwischen den Welten“. Natürlich gibt es viel Musik daraus zu hören – von Klassik, über Irish Folk bis hin zu orientalischen Klängen – teilweise live interpretiert.  

im April…                                                                                                                                                12lKunst kann verbinden und helfen.
Klaus Haase hat Schleswig-Holstein eigentlich nie verlassen. nachdem er zwischenzeitlich  im schönen Kellinghusen in Holstein und Berlin seine Zeit verbrachte,  lebt er heute in Norderstedt, wobei ihm die Nähe zu Hamburg  immer sehr wichtig ist. Nach einer längeren Schaffenspause begann er 2009 sich wieder aktiv & intensiv  mit der Kunst zu beschäftigen ohne sich  auf eine Kunstrichtung festzulegen zu wollen.  Das Experimentieren wurde zu seiner Devise. Frei nach dem Motto „Zufall und Intuition“ inspirierte ihn die  Rakeltechnik nach Gerhard Richter, aber auch die experimentelle Fotografie, von der er schon in der analogen Zeit begeistert war, wurden seine Hauptpassion. Während seiner künstlerischen Arbeit entstehen  oft neue Ideen und bringen die Kunst zum fließen.
Fazit: Es gibt keine Sichtmuster. Die Sicht ist Suche nach den Gefühlen. So können wir ein Bild immer wieder neu betrachten.
Nachwort: Seine Exponate sind auch ein Baustein zur Seinem persönlichen Engagement bei der Hilfe für Frauen und Mädchen in den Entwicklungsländern. Der Reinerlös aus dem Verkauf geht an die von ihm und meiner Frau gegründete  Edith und Klaus Haase Stiftung, eine Unterstiftung des Kinderhilfswerks  PLANINTERNATIONAL                                                                                                                  www.edith-und-klaus-haase-stiftung.de

Elisabeth Holzhausen
Von Wiesen, Wasser, Wind und Weite
Die Natur als Ausdruck für Leben und Lebendigkeit!
Elisabeth Holzhausen ist eine leidenschaftliche Malerin, die energiegeladene Kunst schafft.Die Künstlerin möchte die BesucherInnen ihrer Ausstellung einladen, die Schönheit der Natur in ihren impressionistisch anmutenden Bildern wieder zu entdecken. Sie zeigt u.a. Acrylmalereien aus Wedel und den Elbmarschen von Postkartengröße bis hin zu großenformatigen Bildern auf Leinwand.Die Verbindung zur Landschaft wurde Elisabeth Holzhausen, die ihre Kindheit im Kehdinger Land, einer typisch norddeutschen Landschaft verbrachte, quasi in die Wiege gelegt. Das flache Land kennt sie gut, sie liebt die Elbe und Marsch, die Weite und Unendlichkeit.
Heute lebt und arbeitet die freischaffende Künstlerin in Wedel. Sie studierte Illustration und Malerei an der Hochschule für angewandte Wissenschaften/HAW/Hamburg  und am College of Art in Edinburgh/Schottland. Seit 1992 stellt sie regelmäßig im In und Ausland aus.
Sie lässt sich von Eindrücken ihrer Reisen, den vorbeifahrenden Pötten auf der Elbe und den bizarren Formen der Natur inspirieren. Elisabeth Holzhausens Werke strahlen Leichtigkeit und Freude aus. Lassen Sie sich von der Magie ihrer lichtdurchfluteten Bilder einfangen.                                                                          www.elisabethholzhausenmalerei.de

Gudrun Wolff-Scheel

Das Material, mit dem ich arbeite, ist der Sandstein. Ein starker Partner, der meinen Absichten und meinen Vorstellungen einen natürlichen und fruchtbaren Widerstand entgegensetzt.
Die Steine, die ich in Steinbrüchen suche, haben für mich häufig als  „Fundstücke“ die Funktion einer Initialzündung, ich sehe körperhafte Formen: die Idee für eine Plastik formt und verdichtet sich. Parameter wie Maße, Volumen, Gewicht, innere und äußere Strukturen wie fossile Einschlüsse und Schichtungen beeinflussen den Werdegang der Skulptur.
Der Stein fügt sich der Bearbeitung nur soweit, als es seinem Charakter entspricht: er zwingt zur Reduktion und zur klaren formalen Aussage.
Die teilweise Unvollendung und die Ahnung der Blockhaftigkeit der Skulpturen sind gewollt.Sie sollen den Gegensatz zwischen dem Artifiziellen, von Menschenhand gemachten und der natürlichen Gewordenheit des Steines hervorheben.

im Juni….

14Carola Krumme

Farben der Natur
Malerei fesselte Carola Krumme schon als Kind und beflügelte ihre Phantasien. Sie spürte schon damals,daß diese Ausdrucksformen ihrer seelischen Welt am ehesten entspricht. Ihre Ausbildung im bildnerischen Arbeiten begann 1982 bei Klaus Kehren in der privaten Malschule Winterstraße in Hamburg. Später malte sie im Atelier Winterstraße bis 2001. Danach stellte sie ihre Bilder im Studienkolleg von Martin  Conrad “Fragen künstlerischer Konzeption “regelmäßig vor. Ihr thematisches Interesse gilt der Natur und der Kraft ihrer Farben und Formen. In ihren Arbeiten geht sie vom konkreten Gegenstand aus,vom Gefühl in der erlebten Situation,das sie sich in Farbe einprägt. Während des Arbeitsprozesses am Motiv ergibt sich eine zunehmende Abstraktion. Das Objekt bleibt jedoch für den Betrachter erkennbar. Ihr Ausdrucksmittel ist die Farbe. Die Motive dienen als ” Vehikel”, um mit der Farbe zu experimentieren.                                                                                                                  Ihre Malerei entspringt einem ursprünglichen Zugang zum eigenen Erleben.

 Frauke Klinkforth
Ihre Malerei erstreckt sich vom Abstrakten zum Gegenständlichen,
oft mit einer Prise Humor oder auch einem Stein zum Nachdenken. Ein Bild muss spannend sein und bleiben, es soll immer wieder etwas Neues zu entdecken sein. Ob eine Aussage nun positiv oder negativ ausfällt, entscheidet der Betrachter. Jeder sieht etwas Anderes. Das ist ihr Anspruch! Durch ihre Vielfältigkeit kann sie in fast allen Bereichen der Kunst eintauchen und die Motive dementsprechend umsetzen. Frauke Klinkforth verarbeitet ihre Gedanken um aktuelle und persönliche Nachrichten und Ereignisse.Ob es sich um gegenständliche oder abstrakte Themen handelt,Kunst lebt vom Perspektivwechsel. Sie schafft Distanz zum Betrachter und rückt Vertrautes in neue, ungewohnte Zusammenhänge. Durch besondere Alltagsgeschichten werden Augenblicke geschaffen, die als leuchtende Momente auf die Leinwand projiziert werden.
Frauke Klinkforth, gelernte Schauwerbegestalterin u. Plakatmalerin, lebt und arbeitet in Quickborn, nahm mit 16 Jahren Zeichenunterricht bei Uwe Thill, damaliger Malsaalvorstand der Staatsoper Hamburg. Danach laufend Kunstseminare, u. A. bei Gabriele Krug.Diverse Einzel- u. Gruppenausstellungen im In- u. Ausland. Seit 2011 gibt es das Atelier Frauke Klinkforth mit Kursen und Workshops in eigenen Räumen.www.frauke-klinkforth.de

Saskia Junggeburth
lebt und arbeitet seit 20 Jahren als freiberufliche Schauspielerin und Regisseurin in Hamburg. Neben ihrer Mitarbeit bei zahlreichen Theater-, Film- und Literatur/Performanceprojekten gründete sie 2001 das Ensemble ELFEN IM PARK, das sie bis zu seiner Auflösung 2011 leitete. Von 2011-2014 war sie für das Programm im Logensaal der Hamburger Kammerspiele zuständig. Mit ihrem Projekt BuchBar bringt sie literarische Texte in den öffentlichen Raum. (www.fraujunggeburth.de)
Eva Engelbach
probierte viele Künste aus, sie studierte freie Kunst und Illustration, lernte das Figuren- spiel, sammelte Erfahrungen als Schauspielerin und arbeitet seit 2000 als freischaffende Theatermusikerin, u.a. für das Lichthof Theater Hamburg, Schauspielhaus Hannover, The- atersalon die 2te heimat, Theater am Strom u.v.a. Seit 2014 ist sie Teil des Künstlerduos „Engelbach & Weinand“, seit 2015 ist sie Ensemble Mitglied im Theatersalon die 2te Hei- mat, und ist darüber hinaus an diversen freien Theaterprojekten in Hamburg beteiligt. Als „die Hofkomponistin“ schreibt sie zudem „musikalische Portraits“ (www.hofkomponistin.de).

im July….

17„FRAUEN im BILD“                                                                                                            Heidi Garling
Ich war Lehrerin und Schulleiterin mit dem Unterrichtsschwerpunkt Kunst. Die Spontaneität und Intuitionskraft, mit denen Kinder an die Umsetzung bildnerischer Themen gehen, haben  mich  stets begeistert und sind nun prägend  in meinem eigenen Malstil. Die erste Bildanlage sollte gleich zügig gelingen und eine eigene Dynamik entwickeln.                                                                                                                                                                                                             Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht immer wieder die Darstellung von  Frauen.Warum?                                                                                                                                                  Sind es politische Gründe, schließlich feierten wir erst kürzlich 100 Jahre Frauenwahlrecht, dabei bleiben Themen wie Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen in Beruf und Gesellschaft weiterhin präsent.  Oder lassen sich Frauen einfach gut malen, weil diese wissen, sich zu bewegen und modisch zu kleiden, sich darzustellen und auszudrücken? Beides Gründe,  in dieser Ausstellung  Frauen in Bildern zu zeigen und sie gezielt  in Szene zu setzen: Selbstbewusst, emanzipiert, kritisch, nachdenklich, abwartend, vital und unabhängig, allein, zu  zweit, in Gruppen. Umgesetzt  in kräftigen Farben und Kontrasten,  gegenständlich, reduziert, mit schnellem Pinselstrich.
Wer die Sonne liebt, liebt das Leben.

Helga Tukay sagt.“Als Kind habe ich mich für Altertümer interessiert und hätte gerne Archäologie studiert, aber meine künstlerische Neigung zog mich doch in die Malerei“ Seit nun 40 Jahren gehört sie dem Künstlerteam des Schleswig-Holsteiner Studiendirektors Detlef Allenberg an, der gleichzeitig auch ihr Dozent ist. Der Malstil von Helga Tukay ist dynamisch in einer verspielten Ausdrucksform, mal wird die Farbe dick aufgetragen, mal dünn, mal grob, mal fein. Jeder Pinselstrich ist eine Auseinandersetzung mit ihrem Inneren.Sie beherrscht verschiedene Techniken wie Radierungen & Holzschnitte bevorzugt aber Öl-Acryl-und Aquarell Farben für Ihre Bilder.
Helga Tukay die in Hamburg an der Elbe geboren wurde, lebt jetzt in Pinneberg,  Sie stellte nicht nur in zahlreichen Galerien ihre Bilder aus sondern auch auf der MS-Europa wo sie mit  Ihren Bildern im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung hohe Erlöse zugunsten der „Fliegenden Ärzte“ erzielte. Seit vielen Jahren leitet  Helga Tukay eine eigene Malgruppe die von „Hass und Hatje” unterstützt wird.                                                                                                                                                             Auf dieser Ausstellung werden ihre sonnigen Blumenbilder zu sehen sein.

Beate Büchner
“Seit meiner Jugend bereitet es mir große Freude, mich mit filigranen handwerklichen Arbeiten zu beschäftigen. Diese Leidenschaft führte mich zur Silber- und Goldschmiedearbeit, der ich mich nun seit rund 20 Jahren in meiner Freizeit widme.
Zunächst suche ich mir auf Messen und im Fachhandel mit Bedacht die unterschiedlichsten Halbedelsteine aus. Vermutlich hat jeder Mensch im Unterbewusstsein ein Gespür für Farben und Formen, die er als angenehm empfindet.Ich nehme mir die Zeit den Stein auf mich wirken zu lassen, um langsam Ideen zur Gestaltung zu entwickeln.Dann heißt es mit größter Sorgfalt in zahlreichen Arbeitsschritten wie z.B. sägen hämmern, pfeilen, löten, schleifen, fassen und polieren aus einem Blech oder Draht einen Ring, eine Kette, ein Armband oder einen Ohrring entstehen zu lassen.                                                                                                                                                          Es ist stets ein beglückendes Gefühl, am Ende ein individuell gestaltetes Schmuckstück, ein Unikat, in Händen halten zu können.

  Aurelia L. Porter                                                                                                                                                                                                                                                                 Das Ende einer Familiensaga – oder die magische Zahl 7
Fünfzehn Jahre hat die Rellinger Schriftstellerin Aurelia L. Porter in intensiver Schreibarbeit mit ihrer Romanfamilie verbracht. Ihr erster Band der Nicolae-Saga erblickte 2010 das Licht der Öffentlichkeit. Mit dem siebten und letzten Band “An der Quelle”, der in diesem Frühjahr erschien, ist sie nun abgeschlossen. Umfangreiche Recherchen zum 19. Jahrhundert und Reisen zu den Handlungsorten ihrer Saga nach Rumänien liegen hinter ihr, sowie etliche Messeauftritte und Lesungen.
Mythen und Historie sind in Porters Romanreihe zu einem bunten Teppich verwoben, in dem manch bekannte Größe aus alten Tagen ihren Einfluss ausübt. Die Autorin wird von ihrem Sohn, dem Komponisten Maximilian J. Zemke, am Piano begleitet, der zu ihrer Romanreihe Musik komponierte. Diese ist inzwischen online und als CD erhältlich.                                                                www.aurelia-porter.de

im August…

13Arash Zanjani 
Begegnung zwischen Orient und Okzident
Die Kindheit in Teheran, von vielfältigen künstlerischen Eindrücken geprägt. Klassische und zeitgenössische Malerei, Musik und Skulpturen sind ständige Begleiter im Elternhaus. Der Weg führt ihn nach Deutschland. Nach Gaststudium bei Professor Jörg Immendorf an der Düsseldorfer Kunstakademie und dem Besuch der Meisterklasse für Bildende Künste  von Professor Winter in Saarbrücken, ein eigenes Atelier in Elmshorn.
In seiner Malerei versucht er eine Brücke aufzubauen zwischen dem  Traditionellen seiner ethnischen Wurzeln und dem Postmodernen. Seine freien Gemälde und Bilder zeigen ein intensives, ausdrucksvolles Zusammenspiel von Farben, ein Versuch neue Räume zu schaffen. Durchdrungene Farbflächen, Harmonien mit Zwischenklängen, Farbgedichte, die die Sinne anregen. Farb-Landschaften – Melancholie und überschwängliche Freude, Hoffnung und Sehnsucht zugleich.
Musik und Malerei  bestimmen sein Leben. Seit dem 9. Lebensjahr spielt Arash Klavier. Eine fundierte Ausbildung erhielt er In Teheran. Konzerte in Düsseldorf und Saarbrücken folgten dann in Deutschland. Lassen Sie sich von den Eigenkompositionen verzaubern. Lauschen Sie den Klängen des virtuosen Klavierspiels!
Musikalischer Wechsel, eine Brücke, zwischen Klängen von Orient und Okzident
Autor: Peter Drescher

                                                                                                                                       Astrid Krömer
1966 in Hamburg geboren und aufgewachsen.
1993 Abschluss zur Diplom-Designerin an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg,  Studienrichtung Illustration, Schwerpunkt “Kinderbuch-Illustration”  bei Prof. Rüdiger Stoye. 1993 Gründung des “atelier 9″ mit acht anderen Illustratoren, seitdem freiberufliche Illustratorin im Bereich Kinderbuch.Es entstehen bis 2015 ca. 100 Kinder-und Jugendbücher in verschiedenen Verlagen.
Nachdem Astrid Krömer viele Jahre als Kinderbuchillustratorin tätig war, beschäftigt sie sich seit 2009 zunehmend mit der freien Malerei.
Das faszinierende Spiel mit Farbe, Form und Textur ist für sie dabei besonders spannend.
Anders als in der Illustration, in der sie nach Skizzen gearbeitet hat, ist sie jetzt während des Malprozesses frei, kann unmittelbar auf Entstehendes reagieren und immer wieder Neues entdecken.Ihre Malweise reicht dabei von abstrakt bis gegenständlich, oft ist in ihren Bildern auch beides zu finden. Mit den Themen Meer und Küste, aber auch mit Stadtlandschaften setzt sie sich seit einiger Zeit besonders intensiv und gerne auseinander. 1998 Gründung der Zweigstelle atelier 9/Kiel.  Und Umzug nach Laboe.

im September….

16Heidrun Schaller, 1943 in Eckernförde geboren, 1946 mit den Eltern in die Sowjetunion verbracht. 1953 nach Ost-Berlin (DDR), 1954 Flucht in den Westen. Als Malerin ist sie heute mit eigenem Atelier in Glückstadt niedergelassen. Zahlreiche Ausstellungen und Veröffentlichungen als bildende Künstlerin, zahlreiche Veröffentlichungen und Lesungen als Autorin, Trägerin literarischer Preise
Auch wenn ich „nichts wollend“ mich einlasse auf Farbe und sich entwickelnde Formen, komme ich immer wieder zu menschlichen Gestalten, Formen, Bewegungen – kann ich es „nicht lassen“, diese Herausforderung immer und immer wieder mit malerishen und poetischen Mitteln zu gestalten.Manchmal braucht es einen eingehenderen Blick um das „Menscheln“ in meinen Bildern zu erspüren…mir sind die Bedeutungen, die der Farbe Rot beigemessen werden können, immer beim kreativen Tun gegenwärtig, so daß es sich für Sie, die Besucherinnen, die Besucher meiner „Ausstellung“, lohnen wird, mit diesen Erläuterungen im Kopf die Bilder zu betrachten. Denn – auch fehlendes Rot ist eine Aussage…

Lutz Felgner lebt und arbeitet seit 2012 in Glückstadt. Er hat an mehreren Einzel-und Gemeinschaftsausstellungen teilgenommen.
Die Werke des Künstlers entstehen in der Ateliergemeinschaft Schaller / Felgner in Glückstadt.
Es sind Objekte aus Holz, Metall, Glas und am Elbstrand angeschwemmtes Strandgut.    Strandgut gehört demjenigen der es findet.
Es sind oft schöne, interessante Dinge mit ungewöhnlichen Formen und Farben. Lutz Felgner gestaltet im expressiver Weise Neues, macht Neues sichtbar. Mit Kreativität, Intuition und  unter Verwendung gestalterischer Mittel entstehen handgefertigte Unikate in unterschiedlichen Größen und Formen.  „Die Formen und Strukturen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu bringen öffnet  meinen Horizont“ so Lutz Felgner

Anja Eßelborn
Aufgewachsen in direkter Nähe zu den Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf, wurde mir offensichtlich diese Kunst in die Wiege gelegt. Deshalb war es vielleicht eine natürliche Fügung, das ich während des Studiums zur Illustrationsdesignerin an der Privatakademie Leonardo in Hamburg  meine besondere Freude an Karikaturen entdeckte.Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Jahren im Büro widme ich mich seit  diesem Studium und nun seit  mehr als 10 Jahren der künstlerischen Auseinandersetzung im Allgemeinen und der humoristischen Darstellung im Besonderen.  Und das in jeder Technik. Egal ob Aquarell, Acryl,  Monotypie,  Zeichnung, Collage oder Federzeichnung -  der tiefsinnige, doppeldeutige, humorvolle Blick auf die Dinge findet sich überall wieder.
Aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, legt das Leben, der Alltag, die Menschen, die Gesellschaft und Kulturen, ihre verschiedenen Facetten frei und  bieten vielfältige Inspirationen für Bilder, die den Betrachter zum Nachdenken, Schmunzeln oder Lächeln anregen sollen. Dafür bediene ich mich gerne auch der Artenvielfalt des Tierreichs und der Botanik.Meine persönliche Auseinandersetzung findet nicht mehr nur mit Stiften  und Farben sondern auch digital statt. Als Auftragsarbeit, für Wettbewerbe oder aber auch einfach nur , weil sie zu Papier gebracht werden müssen.

Sibylle Hallberg, aufgewachsen in Bayern und Hamburg, lebt seit vierzig Jahren mit ihrer Familie in Pinneberg. Die ausgebildete Übersetzerin und freiberufliche Sprachlehrerin ist seit 2010 Vorsitzende des Fördervereins Landdrostei Pinneberg e.V., organisiert und moderiert literarische Veranstaltungen. Seit über zehn Jahren schreibt sie Prosa und Lyrik.

Katharina Fast verbrachte ihre Kindheit und Jugend in einem deutschen Dorf in Sibirien, kam 1992 mit ihrer Familie aus Russland nach Pinneberg, ihrem heutigen Zuhause. Sie ist gleichzeitig Autorin, Kabarettistin und Musikerin. Beide Künstlerinnen arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen.

im Oktober…

18Die Künstlerin Kristin Damaschke (Master of Art), stammt gebürtig      aus Riesa bei Dresden. Seit ihrer Kindheit malt Kristin in Acryl, Pastel, Wasser- und Ölfarben, erstellt Collagen und Skulpturen. Die Art Kunst zu schaffen, entwickelte sich fortan mehr und mehr zu einem Prozess der Konfrontation mit Fragen zur Menschlichen Existenz, Persönlichkeitsentwicklung und dem persönlichen Wachstums.
Im Zentrum ihres heutigen Schaffens stehen abstrakte Arbeiten auf Leinwand in einer Mixed Media Technik in verschiedenen Schichten auf Leinwand, eine „Veränderungskunst“.
Kristin ist dankbar, daß Sammler aus Hamburg, New York, Istanbul, Toronto und Hong Kong ihre Bilder gekauft haben. Inhaltlich greift Kristin erinnerte Landschaften, von der Natur inspirierte Momente, Lebens-Augenblicke und Farbimpulse mit unterschiedlicher Materialität auf und verändert die Schichten, bis ein Bild vollkommen erscheint – zumindest für einen Augenblick. Dabei möchte Kristin jedem Kunstinteressierten in ihren Bildern von der Schönheit und dem Licht des gegenwärtigen Augenblicks, der Freude des Spiels und der Liebe zur Unvollkommenheit erzählen.

Rita Müller

Ganz tief innen….„Wo ist zu diesem Innen ein Außen?“ fragt sich Rainer Maria Rilke, als er ins geheimnisvolle Innere einer Rose schaute.
Das war es auch, was ich empfand, als ich ein Blumenbild betrachtete, das           Rita Müller gemalt hat. Offen und schutzlos, zart, geheimnisvoll und wunderschön präsentierte sich das Blüten- Innere und ließ meinen Blick tief eintauchen und lange verweilen.
Aber nicht nur die Blumen-Motive sind es, die faszinieren. Rita Müller gelingt es, in ihren Bildern von Menschen und Tieren eine Geschichte zu erzählen, die anregt, sie zu einer eignen Geschichte zu machen.Insbesondere ist es der Kontrast zwischen den sanften und harmonischen Farben und den oft auch provozierenden Aussagen ihrer bildlichen Darstellung, die das Innere widerspiegeln und tiefe Einblicke ermöglichen für den, der sich auf diese Reise begeben möchte.
Ihre Bilder laden ein, sich von außen nach innen zu begeben und Emotionen zu entdecken, die vielleicht überraschen.Die großformatigen Bilder (meist 70/100 cm) sind immer in Öl auf Leinwand gemalt. Das Titelbild trägt den Namen „Gans im Glück“. Autorin,(Sylvia Wulf)

Yangzi Liu wurde 1986 in Beijing, China geboren. Mit 4 Jahren hat sie angefangen Klavier zu lernen. Sie ist Gewinnerin und Preisträgerin zahlreicher chinesischer Klavierwettbewerbe. Mit 15 Jahren hat Yangzi Liu das Klavierkonzert Nr.3 von Ludwig van Beethoven und das Klavierkonzert Nr.2 von Camille Saint-Säens mit dem China-Film-Sinfonieorchester unter der Leitung von Herrn Shucheng Shi aufgenommen. Als Pianistin tritt Yangzi Liu sowohl als Solo- als auch als Kammermusikkünstlerin auf.
Ihr gewecktes Interesse für Dirigieren durch die Zeit bei Prof. Lorenz Nordmeyer, vertiefte sie durch ein Aufbaustudium im Bereich Chor- / Orchester-Dirigieren im Brahms-Konservatorium Hamburg bei Herrn Mike Steurenthaler. Während ihres Dirigierstudiums hat sie im Jahr 2017 als musikalische Leitung die Oper L ’elisir d’amore von Gaetano Donizetti im Brahms-Konservatorium mehrmals aufgeführt. 2019 hat sie in der Kulturkirche-Altona die C-Dur-Messe von Ludwig van Beethoven mit dem Chor der Friedenskirche und Kammer-Orchester St. Pauli dirigiert.
Seit September 2019 leitet Yangzi Liu den  Chor CANTAMUS 2001 Elmshorn e.V.