Kulturprogramm

Ohne Titel 9.2Kunst fördert unsere Wahrnehmung, schafft Werte und fördert den Dialog.
Die Galerie Cavissamba versteht sich als Raum der Möglichkeiten. Im Fokus der Galerie stehen Ideen, Konzepte und Chancen interessanter Kunst und Künstler.
Auch in 2019 werden in der Galerie Kunst & Literatur-Events die Sinne ihrer Besucher füllen. Wer auf der Suche nach  junger zeitgenössischer Kunst ist, für den ist die Galerie genau das Richtige. In der Atmosphäre stimmungsvoller Ausstellungsräume, umgeben von dem idyllischen Galeriegarten, der jederzeit zum Verweilen einlädt, präsentieren sich, über jeweils vier Wochen, wechselnde Bilder- und Skulpturenausstellungen, unterschiedlichster Künstler und Stilrichtungen. Vernissagen und Literaturevents werden mit kulinarischen Essgenüssen und Piano-Live-Musik, am abendlichen Kamin zu Erlebnissen der besonderen Art.
Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kunst & Kultur zu ermöglichen ist der Eintritt zu den Ausstellungen kostenlos.
Geöffnet ist die Galerie von Freitag bis Sonntag 14. 18 Uhr geöffnet.

Die Galerie kann auch für Workshops & Events reserviert werden, sowie für Gruppenführung durch die Ausstellung mit anschließendem Sektempfang uvm.                                                                                                                                                                                                                                                                         „Cavissamba“ heißt: “ herzlich willkommen“ ,   Ihre Leni Rieke

 Der neue Galeriekatalog für das Jahr 2019 ist ab sofort zu haben. Mit ihrem neuen Galeriekatalog stellt die Galeristin Leni Rieke ihr Jahresprogramm 2019 vor. Druckfrisch in der Leitfarbe BLAU offeriert sie übers Jahr nicht weniger als 24 Kunst-Veranstaltungen, die mit einer ersten Vernissage am 23.März ihren Auftakt haben. Gemäß ihrem Konzept Kunst und die Kraft der Intuition präsentiert sie die  kraftstrotzende Vielfalt der intuitiv erschaffenen Künste aus den verschieden Genres. Neben den Schwerpunktausstellungen in Malerei und Bildender Kunst, beweist sich die Galerie Cavissamba, wie schon seit Jahren als etablierter Kulturstandort in der Region.  Was auch nach 7 Jahren, mit unvermindertem Engagement und Leidenschaft erschaffen und gelebt wurde, und ungebrochen Gäste aus der Region und dem Hamburger Umland nach Haselau gezogen hat, findet nun seine Fortsetzung im neuen Jahresprogramm 2019.

 

Farbe des Jahres 2019: Blau                                             

Blau, bis zu dir selbst!

                                                                                           

Wer trüge uns höher, wer zöge uns weiter, ins Licht der Wege, die vor uns liegen,
als das Blau, das bis zum Horizont reicht, das den Raum für uns bereitet,           um uns dort zu umarmen, bis das wir, mit den Farben und Formen,und den Bildern  in uns, vereint, wie ersehnt.                                                                                                                                                                                 

Sich im Blau verlieren, sich ergeben, in seiner ziehenden Tiefe, kann auch uns zeigen, was das Leben selbst von uns will, und was es bereithält für uns. Im Kontrast von Farben und Formen, kann Blau zu unserem Wegbereiter werden, um zu verstehen, was wir davon für uns wollen. Blau kann uns voran ziehen in die Weite unbekannter Räume. So wie es unseren blauen Planeten selbst, bis in der Unendlichkeit des Alls hinein zeigt, kann es auch für uns leuchten, und zum Zeichen, Träger und Garanten der Hoffnung werden. Autor: Artur Hermanni

 

 

Kurze-infos zu den Ausstellenden:

 

April / Mai:

Lyrik-Lesung von Sibylle Hallberg am 17.5.2019, 19 Uhr
Sibylle Hallberg lebt seit vierzig Jahren mit ihrer Familie in Pinneberg. Die Übersetzerin und Sprachlehrerin ist seit 2010 Vorsitzende des Fördervereins Landdrostei Pinneberg e.V. und organisiert literarische Veranstaltungen.           Seit etwa zehn Jahren schreibt sie Kurzgeschichten und Lyrik.
Zu ihren beiden kleinen Gedichtbänden mit jeweils zehn lyrischen Miniaturen über Liebe, Leben und Tod sowie über die Umsetzung von Farben in Worte zeigt die Elmshorner Malerin Christiane Schedelgarn Bilder in Mischtechnik, mit denen sie den von Sibylle Hallberg geschilderten Momenten der Erkenntnis die Wahrheit der bildenden Künstlerin gegenüberstellt. In der Lesung werden beide Kunstgattungen anschaulich und nachvollziehbar verknüpft und verwoben. Darüber hinaus liest Sibylle Hallberg aus ihrem jüngst erschienenen Erzählband „Bloß im Himmel“ und lässt den Zuhörer erfahren, wie sie auch dort mit Worten Bilder malt.  Musik: gespielt von:Katharina Fast, geboren und aufgewachsen in Sibirien, kam 1992 als Deutsche mit ihrer Familie aus Russland nach Pinneberg. Sie überzeugt als Musikerin vor allem durch ihre authentische und sinnliche Interpretation. Katharina Fast hat Gedichte von Sibylle Hallberg vertont, wird darüber hinaus stimmungsvolle Lieder vortragen und damit den Abend um eine dritte künstlerische Note bereichern.  

                                                                                                                                            

Vernissage: 27.05.2019, 16 Uhr, Gemeinschaftsausstellung:Christiane Schedelgarn, Anneliese Greve: Malerei, Gudrun Wolf-Scheel: Steinskulpturen,  Sibylle Hallberg:Lyrik, Katharina Fast: Gesang                                                                                                     

Christiane Schedelgarn, geboren in Elmshorn
seit 2003 ist Christiane Schedelgarn als freischaffende Künstlerin und Pädagogin in Elmshorn tätig. Im gleichen Jahr wurden ihre Exponate anlässlich einer Präsentation in der Schweiz mit dem internationalen Kunstpreis „Seetal 2003“ ausgezeichnet. Seit 2006 ist Sie – mit einer Unterbrechung von 2008 zu 2012 – Vorsitzende der Künstlergilde Kreis Pinneberg e.V. „Mich interessiert der Mensch!“ sagt sie. Sein Denken, sein Sprechen, sein Tun oder Nichtstun, sein Fühlen. Interessant für die Künstlerin ist das Verborgene, das Geheimnisvolle, das Vergehen und das Werden. So experimentiert sie mit einer Mischung verschiedener Techniken. Wie zum Beispiel übereinander gelegte Farbaufträge aus Kohle, Pastellkreide, Öl- oder/und Acrylfarben mit Trennschichten aus Holzleim und den unterschiedlichsten Materialien wie z.B. Zeitungen, Bast, Papier, Textilien, Sand etc. Für die Untergründe, entscheidet sie sich für Papier, Leinwand, Karton oder Holz, oder Gegenstände des täglichen Lebens, wie Messer, Holzstücke, Blätter, Tubenverschlüsse, Gewebe und so weiter. Bevor die Künstlerin ein Bild beginnt, entsteht zuvor ein inneres Bild. Wenn sie dann mit der Ausführung beginnt, stellt sie fest, wie sich ihre Vorstellung verändert, variiert, weiterentwickelt und wächst. Ein spannender Prozess. indem die unterschiedlichsten Gefühle geweckt werden. Das menschliche Innenleben – das Unbewusste – wird sichtbar, fühlbar. Christiane Schedelgarns Werke sind entsprechend vielseitig. Von lichten Arbeiten Ton in Ton, hin zu kräftigen Farben mit massigem Pinsel- oder Spachtelauftrag, die den Exponaten eine zusätzliche Dreidimensionalität verleihen.

Anneliese Greve
Seit 25 Jahren widme ich mich der Malerei. Im Laufe der Zeit habe ich Erfahrungen mit verschiedenen Techniken gesammelt – angefangen mit Aquarell bis hin zum Acryl. Anfangs malte ich nur gegenständlich, später kamen auch abstrakte Bilder hinzu.In jedem Falle kann ich sagen: Kunst entwickelt sich – über die Jahre eines Schaffens hinweg – mit der eigenen Entwicklung, durch persönlichen Erfahrungen  und ja,  auch jedes einzelne Bild ist eine Erfahrung und eine Entwicklung. Das Malen hat für mich etwas prozesshaftes, weil sich der eigene Blick und das eigene Schaffen einfach in einer Wechselwirkung mit dem Bild entwickeln. Nie ist es von Anfang an ganz und gar fertig vor Augen, sondern ein Bild wird zu etwas besonderem in seiner Einzigartigkeit, die beim Malen ja erst entsteht. Dazu bedarf es immer wieder eines Schrittes zurück: ein Blick auf die Leinwand aus einer wieder größeren Distanz heraus, ein Überdenken und Ergänzen und so wird ein Bild zu dem, was es sein soll. Nicht alles kann man in Worte fassen, vieles bleibt eher eine Ahnung, ein Gefühl, ein Anstoß für eigene innere Bilder und Gedanken. Passend zu dem Leitthema der Ausstellung ist daher auch ein Titel aus der Lyrik gewählt, denn auch die Malerei hat für mich etwas Lyrisches.
Ohne Titel 7s

Juni:                                                                                                                         

Vernissage: 01.06.2019. 16 Uhr, Finissage: 23.6.2019, 16Uhr,  Gemeinschaftsausstellung:Renate Volkland, Heike Heidorn:Malerei , Gudrun Wolf-Scheel: Steinskulpturen, Klavierbegleitung: Artur Hermanni                                                                                                                                                                 

Renate Volkland
sieht man in die sphärisch wirkenden Farbkompositionen ihrer kraftvollen Bilder, kann man ihre dreißigjährige Reise, von den künstlerisch harten Anfängen bei Wolfgang Giertz, bis zu den Freiheiten des Abstrakten Expressionismus, dessen Spielarten sie bei Pavel Richter in Detmold kennenlernte, nur noch erahnen. Gerade weil Renate Volkland noch mit der alten Technik der Tempera begonnen hat, erschließt sich ihr heutiges, experimentelles Malen mit Acryl, als ein befreites und emanzipiertes Schaffen. Aus ihrem breiten Motivspektrum heraus, aus dem Schiffe, Segel, Häfen, die erlebte Wärme und immer wieder das Rot, besonders sichtbar bewegen, geschieht es einfach. Wenn sie „wieder einmal knietief in der Farbe steht, lässt sie es fließen!“ Renates zweites Medium steckt im wahrsten Sinn in der Erde. Besonders dieses künstlerische Schaffen macht geradezu archaisch begreiflich, wie sie sich selbst in ihrem Tun begreift: „Einfach machen!“. Und das heißt für Renate Volkland thematisch, nicht weniger als die Abstraktion der Menschen selbst zu wagen, um diese in bildender Kunst, in gebrannten Tonskulpturen, zu bannen. „Ich lasse es fließen, um Neues zu wagen, um das Erlebte zu bannen und wiederzugeben.“ Autor: Artur Hermanni

Heike Heidorn
seit 1960 in Hamburg, begann Ihr malerisches Leben, 1965 bei August Ohm.  Danach verschiedene eigene Ateliers, in Hamburg die Künstlerinitiative Hoheluft, dann Wechsel nach Uetersen ins Kloster, wo in der Klostergalerie viele ihrer, in Aquarelltechnik, geschaffenen Marschlandschaften entstanden und gezeigt wurden. Im Blankeneser Atelier war sie 10 Jahre, dort entstanden ihre typischen Elbe und Leuchtturm Impressionen .  Als Dozentin leitete sie 35 Jahre Mal-Kurse bei der VHS Halstenbek. Ihre experimentier Freude ist unerschöpflich, das zeigt sich in den Farbkompositionen der Palette, der lockere Umgang, mit den Farben vermittelt bei den pastelligen Tönen eine Leichtigkeit, die typisch für den Malstil von Heike Heidorn ist. Sie versteht es meisterhaft die Stimmungen eines Ortes einzufangen. Ihre Bilder sind beseelt und perfekt zugleich. Ihr Anliegen an die Malerei ist es, den Betrachter ihrer Bilder, mit den Farben und Formen, dazu zu verleiten, gewohntes Sehen neu zu definieren,. In weit über 80 Ausstellungen im In – und Ausland konnte sie Ihre Bilder erfolgreich präsentieren.

Besonderes: Gudrun Probst ist in Kamen geboren Seit1995 lebt sie in Kollmar.
Schon über 30 Jahre sind ihre Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, Seit 2000 ist Gudrun Probst Mitglied der Künstlergilde Kreis Pinneberg e. V.und Trägerin des Kultur-Förderpreises 2001 des Kreises Steinburg.  Ihr Arbeitsmaterial ist der Ton, und die Inspirationen für ihre Werke erhält sie durch die Fundstücke, die die Natur Ihr schenkt. Ton hat seinen eigenen Charakter, sowie auch ein Treibholz, ein verrostetes Eisenteil, eine Glasscherbe ihr eigenes Wesen hat. So spürt sie den unterschiedlichen Materialien nach, lässt sie in einen Dialog treten, sich im Formenspiel ergänzen oder sich im Kräftespiel messen. Sie gibt scheinbar wertlosen Dingen ein neues Leben und eine neue Wichtigkeit innerhalb der Objekte.“
abwechselnde Unikate,  23.3 – 27.10.2019

Ohne Titel 7s

Juli:

„Sinsonte de Oro” ist eine Künstlergemeinschaft mit Sitz in Haseldorf, die sich zum Ziel gesetzt haben die Musik welche die Basis für Salsa bedeutet am Leben zu erhalten. Die Liebe zu Kuba gestaltet sich weltweit über die Musik, den Tanz, die Zigarren und den Rum; zusammengenommen kann es mit einem Wort „Lebensfreude” beschrieben werden.Dieses Lebensgefühl wollen wir übermitteln, lassen Sie sich tragen von kubanischer Lebensphilosophie und Freude.  27.7.2019 Sinsonte de Oro Künstlergemeinschaft e.V. lädt ein zu: Un Sueno Cubano  /  ein kubanischerTraum, ab 16 Uhr, Fit for Salsa Chachachá, Bachata, Reggaeton, Rumba all dies auch ohne Tanz-Partner. Tanzt du mt??  Vergesst die Sorgen des Alltags und genießt die Leichtigkeit dieser  Musik.
                                                                                                                                             

Vernissage: 6.7.2019, 16 Uhr, Einzelausstellung, Monika Krömer: Malerei, Klavierbegleitung : Artur Hermanni

                                                                                                                        

Sonne, Häfen, und  das Meer, oder der lange Weg vom Ton in die Töne. Monika Krömer: So wie Ernst Ludwig Kirchner schon 1906 im Programm der “Brücke“ die neue “geistige Haltung des Expressionismus” formulierte, drängt es auch Monika zum “unmittelbaren und unverfälschten Wiedergeben”. Mal halbabstrakt mal realistisch, versteht sie es in ihren Bildern, das Licht und die Farben ihres Meeres unverwechselbar zu bannen. Leidenschaftlich und intuitiv entstehen ihre kraftvoll, authentischen Farb-Kompositionen, in ihrem Atelier, an den Ufern ihrer zweiten Heimat Laboe. Mit immer freier Sicht über die Weiten der Fördemündung, erschafft sie in ihren maritimen Motive Ensembles, die ihr so eigene licht- und sonnengetränkte Welt der Segel, Winde, Strände und Häfen ihrer Ostsee.„Mich beglückt was in meiner Malerei entsteht!“ Autor: Artur Hermanni

Moses Dzirutwe: Die meisten Bildhauer Zimbabwes nutzen für ihre Arbeiten den Serpentinit oder Serpentin. Dieses Gestein bietet sehr vielfältige Farbnuancierungen und unterschiedliche Härtegrade und stellt somit für die Künstler ein attraktives Arbeitsmedium dar. Jeder einzelne Bildhauer bevorzugt ganz bestimmte Steinbrüche und lässt sich viel Zeit zur Auswahl eines geeigneten Felsblockes  Auf die Auswahl der Steine legen die Künstler großen Wert. Man unterscheidet folgende Steine: Fruit-Serpentin – ein in sich, in Farbe, Schichtung und Härte sehr heterogener Stein ohne dominierende Farbe (ein “bunter” Stein in den Farben afrikanischer Früchte) und Springstone – tiefschwarze Variante mit seltenen feinen Linien, mit sehr feinen Kristallen und unter den afrikanischen Serpentiniten die härteste Variante.                                      Die Kunstwerke entstehen ausschließlich in intensiver Handarbeit, wobei Hammer, Meißel, Raspel und Feile zum Einsatz kommen. Sind die entgültigen Formen aus dem Stein gehauen, werden die Skulpturen mit Wasser und Schmirgelpapier aufwendig glatt geschliffen. Zuletzt wird das Kunstwerk erhitzt, mit farblosem Wachs eingerieben und glänzend poliert. Damit werden Farbe und Struktur des Steins zum Vorschein gebracht und die Oberfläche schützend versiegelt.

Ohne Titel 7s

August:

Heilsame Assoziationen
Farbe und Emotion – zwei Welten und zwei Wege, 30.8.2019, 19 Uhr
So unterschiedlich wie die beiden Autoren, so sind auch ihre Erfahrungen und Wege in ein anderes und gesünderes Leben zu finden. In einer spannenden Präsentation werden die visuellen und emotionalen Erfahrungen der beiden Referenten nachvollziehbar. Mit geführten Assoziationen bieten die beiden Selbsterfahrenen Referenten ganz unterschiedliche Möglichkeiten von heilsamen Wahrnehmungen. Die erfahrene und ganzheitlich arbeitende Aura Soma – und Lebensberaterin Barbara Marn zeigt, wie die Farbtherapie auch bei psychischen  Erkrankungen wirkungsvoll zum Einsatz kommen kann. Sie macht eindrucksvoll erfahrbar, wie Farben Schlüssel zur eigenen Seele, und zu heilsamen Wegbegleitern werden können!
Artur Hermanni stellt unmittelbar anwendbare Beispiele und bewährte Handlungsoptionen aus seiner Buchreihe 7 KÄMPFE 7 LEBEN vor. Als Autor und Referent in Reha-Einrichtungen, zeigt er erfahrungsbasierte Auswege aus psychischen Krisen auf.

Vernissage:10.8.2019, 16 Uhr, Gemeinschaftsausstellung: Werner Lohmann, Reinhard Krapp: Malerei, Klavierbegleitung: Artur Hermanni                                                                                                                                                                                

Werner Lohmann, …tierisch………..spannend“   „Sprache der Tiere?“ Ein Sparschwein umgeben von 1.0000… Reißzwecken, eine Schnecke auf dem Weg über wohl 200 Nägel und dann die Installation „ for ever young“ – was verbirgt sich hinter alledem? Was bedeutet „diese Sprache“ der Tiere?
Das Geheimnis der Bilder, der Installationen und der Collagen von Werner Lohmann (1939-2015) enthüllt sich nur dem Betrachter. In einem Interview äußerte sich Werner Lohmann zu seinen Werken und künstlerischen Arbeiten wie folgt: „Schon in der Schule habe ich in Comics und Bildergeschichten meine Gedanken und Gefühle zum Ausdruck gebracht – damit aufgerüttelt und aufgefordert – aber immer versehen mit einer Nuance Humor und Satire. Ich möchte mit meinen Bildern zum Schmunzeln, aber eben auch zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung anregen. Der Malstil meiner Bilder ist plakativ und sparsam in der Farbgebung – die Bilder sind überwiegend Leinwände mit Acrylfarben. Die Wiedergabe beschränkt sich auf das Wesentliche, hebt die Beziehung zum Raum auf. Ich zeige eine Sichtweise auf Alltägliches in paradoxen und allegorischen Situationen, die das gewohnte Sehen provozieren. Dabei verzichte ich bewusst auf Pathos oder Apelle.“
Nutzen Sie die Chance, beim Betrachten der „…tierisch….spannenden…“ Bilder mit der „Sprache der Tiere“  in Kontakt zu treten.

Bilderwelten – Weltenbilder?
Reinhard Krapp ist von Beruf Dipl.-Ing Maschinenbau.                                  Neustart in der Malerei Mitte der 80 ger Jahre mit Ausbildung durch Irma Riepert und Sabine Gudewer-Mondry, er nutzt die Freiheit des Malens, um eigene Welten auf der Leinwand zu entwickeln. Die Anregungen dazu entstehen aus Assoziationen zu Begriffen, Büchern oder Gedichten. Zur Umsetzung des Themas hat er recht genaue Vorstellungen, die sich während des Malens aber noch weiterentwickeln und verändern. Er verwendet auch Kollagen und experimentelle nur wenig beeinflussbare Techniken, z.B. farbigen Einmal-Druck von der Glasplatte. Bisher hat er sich an Gemeinschaftsausstellungen im Rathaus Wedel, in der VHS Wedel und im Barlach Museum Wedel beteiligt.
Mit seinen Bildern möchte er überraschen und zu einer eigenen Meinung anregen über Sinn oder Unsinn des Gesehenen.

Ohne Titel 7s

September:

Elsa Plath- Langheinrich, 27.9.2019, 19 Uhr
Die Referentin des Abends, seit 1956 in Uetersen lebend, wo sie sich seitdem intensiv mit der Geschichte des einstigen Klosters vertraut machte, half bei den Recherchen der von drei Plöner Kulturwissenschaftlern 1996 vorgelegten Dokumentation, Der Schwarze Trompeter von Plön. Denn diese Geschichte strahlte schon damals bis nach Uetersen. Mehr als dreihundert Jahre sind seit der spannenden Geschichte vergangen, aber das Thema ist uns Heutigen nicht fremd: Eine Liebe zwischen zwei Menschen, deren Herkunft und kultureller Hintergrund verschiedener nicht sein kann. Der schwarze Feldtrompeter des Herrn Bertram von Rantzau wirbt um ein Bürgermädchen. Die Geschichte beginnt in Plön und findet ihren Abschluss in Uetersen mit einer Patchworkfamilie, wie wir heute sagen würden.

Vernissage: 7.9.2019, 16 Uhr, Gemeinschaftsausstellung: Hiltrud Schmidt-Biemer: Malerei, Boris H. Schmidt: Fotografie, Musikalischebegleitung: Ralf Himmel: Saxofon                                                                                                                                                             

Wasser und Licht.Einer der auszog, um das Sehen zu lernen! Boris H. Schmidt:Seine größte Leidenschaft galt schon seit Kindertagen der Fotografie. Seitdem er als Zehnjähriger seine erste Kamera geschenkt bekam, begann er damit „immer mit dem Foto unterwegs“ zu sein. Die Prägung durch Professor Jürgen Blum in der freien Kunstakademie in Bad Hersfeld war eine weitere Station auf seinem lebenslangen Weg, „das Sehen zu entwickeln“. Was seine Stilrichtungen Farbspiel, klassische Schwarz-Weiß-Fotografie, Menschendetails, Portraits oder die von ihm meist praktizierte reduzierte Fotografie immer wieder eint, ist das Lichtspiel an Wasser und Meer.
Von daher versteht es sich, dass er den Küsten und Seen dieser Welt und in besonderer Weise der Region Eiderstedt an der Nordseeküste, seine künstlerische Aufmerksamkeit schenkte. Mit Motivideen, manches Mal monatelang konzeptionell geplant, versteht es Boris H. Schmidt, Landschaft und Details kunstvoll und digital zu bannen. Als versierter Fotograf, mit jahrzehntelanger, praktischer Erfahrung, sind es seine Fotos, die er souverän für sich zu sprechen lassen vermag, aber „immer mit Wasser und Licht!“                       Autor: Artur Hermanni

                                                                                                                                                                                                                                                                 Ohne  Grenzen: Hiltrud Schmidt-Biemer renommierte in den vier Kunstgattungen Malerei, Objektkunst, Fotografie und darstellender Aktionskunst. In zahlreichen und namhaften Ausstellungen (Fulda, Bad Hersfeld, Bad Salzschlirf, dem Künstlerdorf Kleinsassen, der Kunststation Kloster Cornberg und natürlich in Wedel) war sie vertreten. Geprägt von ihrer Ausbildung und während ihres Wirkens als künstlerische Assistentin bei Professor Jürgen Blum in der freien Kunstakademie in Bad Hersfeld – Rotenburg in den Jahren 1975-1982 entwickelte sie auch in Wedel ihre interdisziplinären Erfahrungen, stetig weiter. Die in dem einstigen Hugenottendorf Daubhausen geborene Hiltrud Schmidt-Biemer sagt auch heute noch: „Dann lasse ich es fließen, um dem Ausdruck eine Chance zu geben“. Nichts lässt deutlicher werden, in welcher Ursprünglichkeit sie ihre Experimentierfreude, am liebsten mit Acryl und Spachtelmasse, auf die Leinwand projiziert.„Meine kreativen Prozesse entstehen aus dem Moment heraus!“ Autor: Artur Hermanni

Ralf Himmel kam 1959 In Bremerhaven als Sohn musizierender Eltern zur Welt, Von Geburt  an musikalisch, zeigte er diese Eigenschaft zunächst beim Singen in verschiedenen Chören, wo er trotz fehlender Notenkenntnisse, stets alle Melodien singen konnte. Autodidaktisch erlernte und spielte er Gitarre und später Saxofon, welches bald die Singstimme ablöste. Mit seiner eigenen Musik entdeckte er beim spielen  auf der Straße, das überraschend viele und bunte Melodien einfach aus ihm „herausquollen “. Weil zunehmend Menschen ihn fragten ob er zu Festen , Vernissagen und Anlässen vieler Art spielen würde entwickelte sich die Saxofon Musik immer weiter. Weiterhin spielt er seine eigene Musik die von vielen Menschen als tröstend und heilsam empfunden wird. Er sagt: „ Frieden und Liebe für alle Menschen“, zu musizieren ist ein Ziel, dessen erreichen einem Musiker nur geschenkt werden kann, wenn er sich selbst zurücknimmt und sich angstfrei und demütig zur Verfügung stellt. Inspiration kann man nicht  erlernen oder imitieren, sie ist ein Glücksfall, wenn es gelingt, die Hindernisse dafür auszuräumen. Ralf Himmel produziert seine eigenen CD`s. Er sagt : Der unterschied zwischen CD Musik und Live Musik entspricht dem unterschied zwischen einem Pfirsich aus der Dose und einem Pfirsich welcher reif vom Baum gepflückt wird. Pflücken Sie sich ihre Musik.

Ohne Titel 7s

Oktober:

25.10.2019, 19 Uhr. In Artur Hermanni´s  zahlreichen Autorenlesungen in ganz Norddeutschland (Kiel, Elmshorn, Hamburg) gelingt es ihm auf seine ganz eigene Art, das Erleben in sogenannten psychischen Störungen, verwoben mit einer spannenden und unterhaltsamen Kriminalgeschichte, zu präsentieren. Sowohl mit seiner reflektierenden Buchreihe, 7 KÄMPFE 7 LEBEN, und mit seinen einfühlsamen Lyrikbänden Autumn Leaves und „Das mit den Frauen!“, als auch mit seinen unterhaltsamen psychologischen Krimis, MORDE OHNE SCHULD und RAUSCHEN, sieht sich Artur Hermanni mit seinen Prosa- und Lyriktexten, als Teil der Bewegung, gegen die immer noch vorherrschende Stigmatisierung psychischer Störungen.
Mit seiner selbst komponierten Pianomusik und seinen Liedern gestaltet der Pianist und Autor Artur Hermanni schon seit 2012 offene Lesebühnen, Autorenlesungen, Seminare, Vernissagen und Empfänge. Seine Piano-Instrumental-Musik bewegt sich abwechslungsreich in den Genres Lounge, Cafehaus, Meditation Pop und Jazz. Mit seiner Livemusik, ob solo am Flügel, mit oder ohne Gesang, werden seine Literaturveranstaltungen immer auch zu unterhaltsamen Musikevents.

Vernissage: 5.10.2019, 16 Uhr, Gemeinschaftsausstellung: Heide Staack, Peter Drescher: Malerei, Klavierbegleitung: Artur Hermanni                                                                                                                                                                 

Heide Staack
Mitglied im Kunstkreis Schenefeld verschrieb sich der Kunst schon in jungen Jahren, wenn sie anfänglich Landschaftsimpressionen in Aquarelltechnik malte, änderte sich ihr Stil zunehmend der gegenstandslosen Malerei hin. Vorzugsweise in Acryl und Mischtechnik. Einige ihrer einzigartigen Werke entstehen geplant andere intuitiv aus dem Moment heraus. In Ihren Werkzeugkasten gehören Pinsel, Strohhalm, Spritzflaschen oder auch schon mal eine alte Zahnbürste sowie ein einfaches Lineal, mit denen sie die Farben dick und fett über die Leinwand streicht, rollt oder gekratzt.  Die in Saarow,, heutiges Polen, geborene Künstlerin erhielt ihre künstlerische Prägung unter anderem durch Heike Heidorn, Ines Kollmer und Helga Hentschel-Holtersddorf in Worpswede. Seit vielen Jahren lebt Heide Staack in Halstenbek und sagt: „Wie die Stimmung, so male ich. Ich verstelle mich nicht, sondern bringe meine Gefühlswelt auf die Leinwand.“

Peter Drescher Sichtweisen                                                 
Malen ist mehr als ein Hobby!  Die Morgendämmerung, meines kreativen Schaffens als Maler, begann absichtslos mit seiner spielerischen Suche, anfänglich allein, meistens nachts, wenn alles um ihn herum still wurde.. Aus anfänglichen Farbenspielen  wuchs das Interesse mehr zu versuchen. Farben sind Gedanken des Herzens. Eine neue Wahrnehmung, eine veränderte Betrachtung und Sichtweise der Dinge in der Welt, der Schöpfung, eröffnete sich für mich durch und für die Malerei. Im Moment inspiriert, Ideen, ein Bild entsteht – mit unterschiedlichen Materialen. Mal abstrakt, dann wieder ganz real, Faszination der Farben. Mit  Bleistift, Kohle,  Aquarell- und Acrylfarben, aber auch mit Stock und Tinte gestalte und skizziere ich auf Papier und Leinwand. Gern verwende ich auch  Naturmaterialen wie Sand oder Baumrinde, um eine Collage entstehen zu lassen.Und immer wieder sind es florale Motive, die mich begeistern. Die Natur mit ihren wechselhaften Offenbarungen und Stimmungen lässt mich immer wieder staunen. Malen ist für mich der Ausdruck einer Idee, z.B. die Stimmung der Blume zu erfassen. Ruhe einkehren zu lassen, gleich einer Meditation. Begleitung meines künstlerischen Schaffens erhielt ich von Heike Heidorn.

 Leni Rieke: Kinder, Kunst und Musik
Im monatlichem Wechsel werden Fotografien gezeigt, von Kindern im Alter vom 4 -14 Jahren die sich für Musik, und kulturelle Themen interessieren.
Das einzelne Kind wird anhand eines Textes kurz vorgestellt, der Betrachter der Bilder erfährt welches Instrument es am liebsten spielt und wer es in seiner Entscheidung beeinflusst hat.  Die Fotoaufnahmen zu dieser Serie entstanden an Orten, innerhalb des Kreises Pinneberg, mit kulturellem Hintergrund. Als Fotografin war es mir wichtig das musizierende Kind im Einklang mit seinem      Wunsch Instrument zu zeigen.  Musik, hat einen fördernden und heilenden Einfluss auf Geist und Seele, es verbindet Menschen unterschiedlicher Kulturen und wirkt sich prägend auf einzelne Lebensphasen aus.          

Ohne Titel 7s