Kulturprogramm

Kunst fördert unsere Wahrnehmung, schafft Werte und fördert den Dialog. Die Galerie Cavissamba versteht sich als Raum der Möglichkeiten. Im Fokus der Galerie stehen Ideen, Konzepte und Chancen interessanter Kunst und Künstler. Auch in 2020 werden in der Galerie Kunst & Literatur-Events die Sinne ihrer Besucher füllen. Wer auf der Suche nach  junger zeitgenössischer Kunst ist, für den ist die Galerie genau das Richtige. In der Atmosphäre stimmungsvoller Ausstellungsräume, umgeben von dem idyllischen Galeriegarten, der jederzeit zum Verweilen einlädt, präsentieren sich, über jeweils vier Wochen, wechselnde Bilder- und Skulpturenausstellungen, unterschiedlichster Künstler und Stilrichtungen. Vernissagen und Literaturevents werden mit kulinarischen Essgenüssen am abendlichen Kamin zu Erlebnissen. Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kunst & Kultur zu ermöglichen ist der Eintritt zu den Ausstellungen kostenlos.                 

Die Galerie kann auch für Workshops & Events reserviert werden, sowie für Gruppenführung durch die Ausstellung mit anschließendem Sektempfang uvm.                                                                                                                                                                                                                                                                         „Cavissamba“ heißt: “ herzlich willkommen“ ,   Ihre Leni Rieke

Zur Eröffnung der Ausstellungssaison 2020  und gemäß meinem Konzept….das rote Band verbindet die Künste… präsentiere ich eine  Vielfalt der intuitiv erschaffenen Künste aus den Genres Malerei, Bildhauerei, Musik, Literatur und Schauspiel, die Ihren Auftakt mit einer Vernissage am 15.2.2020 haben wird. Die Galerie Cavissamba, ist schon seit Jahren als etablierter Kulturstandort in der Haseldorfer Marsch. Im Fokus der Galerie stehen Ideen, Konzepte und Chancen verschiedenster Kunstschaffender und ihren inspirierenden Künsten.Ohne den inneren Dialog mit jedem Bild, Kunstwerk oder Event aus den Augen zu verlieren, darf hier jeder Künstler Zeugnis seiner Wahrheit und Weltsicht, frei und klar ausdrücken, Selbst Künstlerin, weiß ich darum, das die Welt sich durch Kunst öffnet und sie sich zugleich zu einem selbst zurückbringt.                           Mit viel Gespür und Erfahrung habe ich es wieder vollbracht, ein vielseitiges und zugleich künstlerisch anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen… Die sensitiven Wahrnehmungen und Interaktionen von Künstlern und Besuchern nicht nur zu ermöglichen, findet auch 2020 viel Raum. Was mit unvermindertem Engagement und Leidenschaft erschaffen und gelebt wurde, und ungebrochen Gäste aus der Region und dem Hamburger Umland nach Haselau gezogen hat, findet nun seine Fortsetzung im neuen Jahresprogramm 2020.

Die Hardfacts:  Das Jahresprogramm umfasst 60 Seiten, 34 Künstler sind eingebunden. 15 Kunstmaler, 2 Fotografen, 2 Bildhauer/rin,1 Goldschmiedin, 1 Drecksler, 3 Literaten, 2 Schauspielerinen, 5 Musiker / inen, 4 Laudator/inen.

 

 Motto des Jahres 2020: Das rote Band verbindet die Künste….                                             

                                                                                                                                                                                 

Programm & infos zu den Ausstellenden:

Wir dürfen wieder öffnen!

Jetzt von mittwochs – sonntags, 11-18 Uhr  und nach Termin Vereinbarung, Tel: 01732329754                                 Auflagen: Mund, Nasen-Maske, Hygienestandarts.                              Wir freuen uns auf EUCH!!!                                          

Meine Anstrengungen Kunst  Online zur Verfügung zu stellen, waren zweifelsohne ein wichtiger Baustein, um präsent zu bleiben, sie bewirkten Publikumsbindung und erleichterten das Durchhalten während der Corona Krise, sie bildeten die Alternative zum Galeriebesuch. Doch jetzt kann und soll Kunst wieder hier vor Ort besichtigt werden , das ist gut so, denn um einen  Zugang zur Kunst zu erhalten, insbesondere im Bereich von Malerei und Skulptur − ist der dreidimensionale Sinneseindruck kaum zu entbehren, ebenso wie die intensive Wahrnehmung eines Werks in einer räumlichen Umgebung. Galeriebesucher wollen nicht nur die Kunst in direkten Augenschein nehmen, nein sie bevorzugen  auch das persönliche und diskrete Gespräch mit der Galeristin. Deshalb macht auch die telefonische Anmeldung zum Galeriebesuch weiterhin Sinn.

 

im August

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Arash Zanjani 

Begegnung zwischen Orient und Okzident Die Kindheit in Teheran, von vielfältigen künstlerischen Eindrücken geprägt. Klassische und zeitgenössische Malerei, Musik und Skulpturen sind ständige Begleiter im Elternhaus. Der Weg führt ihn nach Deutschland. Nach Gaststudium bei Professor Jörg Immendorf an der Düsseldorfer Kunstakademie und dem Besuch der Meisterklasse für Bildende Künste  von Professor Winter in Saarbrücken, ein eigenes Atelier in Elmshorn. In seiner Malerei versucht er eine Brücke aufzubauen zwischen dem  Traditionellen seiner ethnischen Wurzeln und dem Postmodernen. Seine freien Gemälde und Bilder zeigen ein intensives, ausdrucksvolles Zusammenspiel von Farben, ein Versuch neue Räume zu schaffen. Durchdrungene Farbflächen, Harmonien mit Zwischenklängen, Farbgedichte, die die Sinne anregen. Farb-Landschaften – Melancholie und überschwängliche Freude, Hoffnung und Sehnsucht zugleich. Musik und Malerei  bestimmen sein Leben. Seit dem 9. Lebensjahr spielt Arash Klavier. Eine fundierte Ausbildung erhielt er In Teheran. Konzerte in Düsseldorf und Saarbrücken folgten dann in Deutschland. Lassen Sie sich von den Eigenkompositionen verzaubern. Lauschen Sie den Klängen des virtuosen Klavierspiels! Musikalischer Wechsel, eine Brücke, zwischen Klängen von Orient und Okzident Autor: Peter Drescher

                                                                                                                                       Astrid Krömer 1966 in Hamburg geboren und aufgewachsen.
1993 Abschluss zur Diplom-Designerin an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg,  Studienrichtung Illustration, Schwerpunkt “Kinderbuch-Illustration”  bei Prof. Rüdiger Stoye. 1993 Gründung des “atelier 9″ mit acht anderen Illustratoren, seitdem freiberufliche Illustratorin im Bereich Kinderbuch.Es entstehen bis 2015 ca. 100 Kinder-und Jugendbücher in verschiedenen Verlagen. Nachdem Astrid Krömer viele Jahre als Kinderbuchillustratorin tätig war, beschäftigt sie sich seit 2009 zunehmend mit der freien Malerei. Das faszinierende Spiel mit Farbe, Form und Textur ist für sie dabei besonders spannend. Anders als in der Illustration, in der sie nach Skizzen gearbeitet hat, ist sie jetzt während des Malprozesses frei, kann unmittelbar auf Entstehendes reagieren und immer wieder Neues entdecken.Ihre Malweise reicht dabei von abstrakt bis gegenständlich, oft ist in ihren Bildern auch beides zu finden. Mit den Themen Meer und Küste, aber auch mit Stadtlandschaften setzt sie sich seit einiger Zeit besonders intensiv und gerne auseinander. 1998 Gründung der Zweigstelle atelier 9/Kiel.  Und Umzug nach Laboe.

Beate Büchner “Seit meiner Jugend bereitet es mir große Freude, mich mit filigranen handwerklichen Arbeiten zu beschäftigen. Diese Leidenschaft führte mich zur Silber- und Goldschmiedearbeit, der ich mich nun seit rund 20 Jahren in meiner Freizeit widme. Zunächst suche ich mir auf Messen und im Fachhandel mit Bedacht die unterschiedlichsten Halbedelsteine aus. Vermutlich hat jeder Mensch im Unterbewusstsein ein Gespür für Farben und Formen, die er als angenehm empfindet.Ich nehme mir die Zeit den Stein auf mich wirken zu lassen, um langsam Ideen zur Gestaltung zu entwickeln.Dann heißt es mit größter Sorgfalt in zahlreichen Arbeitsschritten wie z.B. sägen hämmern, pfeilen, löten, schleifen, fassen und polieren aus einem Blech oder Draht einen Ring, eine Kette, ein Armband oder einen Ohrring entstehen zu lassen.                                                                                                                                                          Es ist stets ein beglückendes Gefühl, am Ende ein individuell gestaltetes Schmuckstück, ein Unikat, in Händen halten zu können.

im September….

16Heidrun Schaller, 1943 in Eckernförde geboren, 1946 mit den Eltern in die Sowjetunion verbracht. 1953 nach Ost-Berlin (DDR), 1954 Flucht in den Westen. Als Malerin ist sie heute mit eigenem Atelier in Glückstadt niedergelassen. Zahlreiche Ausstellungen und Veröffentlichungen als bildende Künstlerin, zahlreiche Veröffentlichungen und Lesungen als Autorin, Trägerin literarischer Preise Auch wenn ich „nichts wollend“ mich einlasse auf Farbe und sich entwickelnde Formen, komme ich immer wieder zu menschlichen Gestalten, Formen, Bewegungen – kann ich es „nicht lassen“, diese Herausforderung immer und immer wieder mit malerishen und poetischen Mitteln zu gestalten.Manchmal braucht es einen eingehenderen Blick um das „Menscheln“ in meinen Bildern zu erspüren…mir sind die Bedeutungen, die der Farbe Rot beigemessen werden können, immer beim kreativen Tun gegenwärtig, so daß es sich für Sie, die Besucherinnen, die Besucher meiner „Ausstellung“, lohnen wird, mit diesen Erläuterungen im Kopf die Bilder zu betrachten. Denn – auch fehlendes Rot ist eine Aussage…

Lutz Felgner lebt und arbeitet seit 2012 in Glückstadt. Er hat an mehreren Einzel-und Gemeinschaftsausstellungen teilgenommen. Die Werke des Künstlers entstehen in der Ateliergemeinschaft Schaller / Felgner in Glückstadt. Es sind Objekte aus Holz, Metall, Glas und am Elbstrand angeschwemmtes Strandgut.    Strandgut gehört demjenigen der es findet. Es sind oft schöne, interessante Dinge mit ungewöhnlichen Formen und Farben. Lutz Felgner gestaltet im expressiver Weise Neues, macht Neues sichtbar. Mit Kreativität, Intuition und  unter Verwendung gestalterischer Mittel entstehen handgefertigte Unikate in unterschiedlichen Größen und Formen.  „Die Formen und Strukturen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu bringen öffnet  meinen Horizont“ so Lutz Felgner

Anja Eßelborn Aufgewachsen in direkter Nähe zu den Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf, wurde mir offensichtlich diese Kunst in die Wiege gelegt. Deshalb war es vielleicht eine natürliche Fügung, das ich während des Studiums zur Illustrationsdesignerin an der Privatakademie Leonardo in Hamburg  meine besondere Freude an Karikaturen entdeckte.Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Jahren im Büro widme ich mich seit  diesem Studium und nun seit  mehr als 10 Jahren der künstlerischen Auseinandersetzung im Allgemeinen und der humoristischen Darstellung im Besonderen.  Und das in jeder Technik. Egal ob Aquarell, Acryl,  Monotypie,  Zeichnung, Collage oder Federzeichnung -  der tiefsinnige, doppeldeutige, humorvolle Blick auf die Dinge findet sich überall wieder. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, legt das Leben, der Alltag, die Menschen, die Gesellschaft und Kulturen, ihre verschiedenen Facetten frei und  bieten vielfältige Inspirationen für Bilder, die den Betrachter zum Nachdenken, Schmunzeln oder Lächeln anregen sollen. Dafür bediene ich mich gerne auch der Artenvielfalt des Tierreichs und der Botanik.Meine persönliche Auseinandersetzung findet nicht mehr nur mit Stiften  und Farben sondern auch digital statt. Als Auftragsarbeit, für Wettbewerbe oder aber auch einfach nur , weil sie zu Papier gebracht werden müssen.

Sibylle Hallberg, aufgewachsen in Bayern und Hamburg, lebt seit vierzig Jahren mit ihrer Familie in Pinneberg. Die ausgebildete Übersetzerin und freiberufliche Sprachlehrerin ist seit 2010 Vorsitzende des Fördervereins Landdrostei Pinneberg e.V., organisiert und moderiert literarische Veranstaltungen. Seit über zehn Jahren schreibt sie Prosa und Lyrik.

Katharina Fast verbrachte ihre Kindheit und Jugend in einem deutschen Dorf in Sibirien, kam 1992 mit ihrer Familie aus Russland nach Pinneberg, ihrem heutigen Zuhause. Sie ist gleichzeitig Autorin, Kabarettistin und Musikerin. Beide Künstlerinnen arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen.

im Oktober…

18Die Künstlerin Kristin Damaschke (Master of Art), stammt gebürtig      aus Riesa bei Dresden. Seit ihrer Kindheit malt Kristin in Acryl, Pastel, Wasser- und Ölfarben, erstellt Collagen und Skulpturen. Die Art Kunst zu schaffen, entwickelte sich fortan mehr und mehr zu einem Prozess der Konfrontation mit Fragen zur Menschlichen Existenz, Persönlichkeitsentwicklung und dem persönlichen Wachstums. Im Zentrum ihres heutigen Schaffens stehen abstrakte Arbeiten auf Leinwand in einer Mixed Media Technik in verschiedenen Schichten auf Leinwand, eine „Veränderungskunst“. Kristin ist dankbar, daß Sammler aus Hamburg, New York, Istanbul, Toronto und Hong Kong ihre Bilder gekauft haben. Inhaltlich greift Kristin erinnerte Landschaften, von der Natur inspirierte Momente, Lebens-Augenblicke und Farbimpulse mit unterschiedlicher Materialität auf und verändert die Schichten, bis ein Bild vollkommen erscheint – zumindest für einen Augenblick. Dabei möchte Kristin jedem Kunstinteressierten in ihren Bildern von der Schönheit und dem Licht des gegenwärtigen Augenblicks, der Freude des Spiels und der Liebe zur Unvollkommenheit erzählen.

Rita Müller

Ganz tief innen….„Wo ist zu diesem Innen ein Außen?“ fragt sich Rainer Maria Rilke, als er ins geheimnisvolle Innere einer Rose schaute. Das war es auch, was ich empfand, als ich ein Blumenbild betrachtete, das  Rita Müller gemalt hat. Offen und schutzlos, zart, geheimnisvoll und wunderschön präsentierte sich das Blüten- Innere und ließ meinen Blick tief eintauchen und lange verweilen. Aber nicht nur die Blumen-Motive sind es, die faszinieren. Rita Müller gelingt es, in ihren Bildern von Menschen und Tieren eine Geschichte zu erzählen, die anregt, sie zu einer eignen Geschichte zu machen.Insbesondere ist es der Kontrast zwischen den sanften und harmonischen Farben und den oft auch provozierenden Aussagen ihrer bildlichen Darstellung, die das Innere widerspiegeln und tiefe Einblicke ermöglichen für den, der sich auf diese Reise begeben möchte. Ihre Bilder laden ein, sich von außen nach innen zu begeben und Emotionen zu entdecken, die vielleicht überraschen.Die großformatigen Bilder (meist 70/100 cm) sind immer in Öl auf Leinwand gemalt. Das Titelbild trägt den Namen „Gans im Glück“. Autorin,(Sylvia Wulf)

Yangzi Liu wurde 1986 in Beijing, China geboren. Mit 4 Jahren hat sie angefangen Klavier zu lernen. Sie ist Gewinnerin und Preisträgerin zahlreicher chinesischer Klavierwettbewerbe. Mit 15 Jahren hat Yangzi Liu das Klavierkonzert Nr.3 von Ludwig van Beethoven und das Klavierkonzert Nr.2 von Camille Saint-Säens mit dem China-Film-Sinfonieorchester unter der Leitung von Herrn Shucheng Shi aufgenommen. Als Pianistin tritt Yangzi Liu sowohl als Solo- als auch als Kammermusikkünstlerin auf. Ihr gewecktes Interesse für Dirigieren durch die Zeit bei Prof. Lorenz Nordmeyer, vertiefte sie durch ein Aufbaustudium im Bereich Chor- / Orchester-Dirigieren im Brahms-Konservatorium Hamburg bei Herrn Mike Steurenthaler. Während ihres Dirigierstudiums hat sie im Jahr 2017 als musikalische Leitung die Oper L ’elisir d’amore von Gaetano Donizetti im Brahms-Konservatorium mehrmals aufgeführt. 2019 hat sie in der Kulturkirche-Altona die C-Dur-Messe von Ludwig van Beethoven mit dem Chor der Friedenskirche und Kammer-Orchester St. Pauli dirigiert. Seit September 2019 leitet Yangzi Liu den  Chor CANTAMUS 2001 Elmshorn e.V.