Lesungen

lesungLesung, 27.9.2019,  19 Uhr   
Unkostenbeitrag 15,€  incl.Essgenuss  um Anmeldung wird gebeten,   Tel. 04122 / 9275788                                                                                                    Aus zeitgenössischen Quelle zusammengestellt
 von Elsa Plath
Gertrud Radeleff, die mutige Plöner Ratsherrntochter
Die Geschichte einer großen Liebe.
Eine von Lichtbildern geführte Reise in die Zeit um 1690                                          Mehr als dreihundert Jahre sind seit der spannenden Geschichte vergangen, aber das Thema ist uns Heutigen nicht fremd: Eine Liebe zwischen zwei Menschen, deren Herkunft und kultureller Hintergrund verschiedener nicht sein kann. Der schwarze Feldtrompeter des Herrn Bertram von Rantzau wirbt um ein Bürgermädchen. Die Geschichte beginnt in Plön und findet ihren Abschluss in Uetersen mit einer Patchworkfamilie, wie wir heute sagen würden.

 Die Referentin des Abends, seit 1956 in Uetersen lebend, wo sie sich seitdem intensiv mit der Geschichte des einstigen Klosters vertraut machte, half bei den Recherchen der von drei Plöner Kulturwissenschaftlern 1996 vorgelegten Dokumentation, Der Schwarze Trompeter von Plön. Denn diese Geschichte strahlte schon damals bis nach Uetersen.
                                                                                                                                                                           Elsa Plath, Mutter dreier Kinder, ist studierte Kirchenmusikerin und war verheiratet mit KMD Richard Plath († 2010), Kantor und Organist an der Uetersener Klosterkirche. Als ehrenamtliche Archivarin des Klosters tätig, holte sie 1989 Goethes Gustgen  aus  der Verborgenheit mit dem Buch Als Goethe nach Uetersen schrieb – das Leben der Uetersener Conventualin Augusta Louise Gräfin zu Stolberg-Stolberg. Ihr jüngst erschienener Titel  Goethes Flirt mit Schleswig-Holstein ist eine Neuausgabe der Briefe Goethes an Gustgen  in Uetersen.

lesung Autoren-Lesung, Krimi am Piano                                             „Rauschen“                                                                                                                                 mit Artur Hermanni, 25.10.2019, 19 Uhr                                         Unkostenbeitrag 15€, incl. Essgenuss, um Anmeldung wird gebeten                                                                                                                                                     Artur Hermanni, Autor und Pianist, Jahrgang 1963 ist Mitbegründer und Veranstalter der offenen Lesebühne „BRÜCKENRAUM“.
In seiner Buchreihe 7 KÄMPFE 7 LEBEN (von 2014) beschreibt der ehemalige Architekt, wie er aus dem physischen und psychischen Totalausfall eines Burn-Outs, über fünf Jahre hin, den „langen Weg in ein anderes Leben gegangen ist“. Angereichert mit den therapeutischen Erfahrungen ist seine Buchreihe zu einer umfangreichen und bewährten Sammlung von Handlungsoptionen geworden. Als Referent in Reha-Einrichtungen, und in seinen Lesungen, zeigt er unmissverständlich auf, wie für jeden, in jedweder persönlichen Krise, das Verstehen der eigenen Biographie, zum unerlässlichen Schlüssel wird. Durch seine kompromisslose Offenheit zeigt er jedoch nicht nur sich selbst. Es ist vor allem seine Perspektive des selbsterfahrenen ExInnler per se, mit der er die erfahrungsbasierten Auswege aus psychischen Krisen als Angebote zu vermitteln vermag.
Als Autor von psychologischen Krimis, veröffentlichte er bereits seinen zweiten regional verankerten Roman.
Nach MORDE OHNE SCHULD (von 2016), folgt nun der in 2019 veröffentlichte Hamburgkrimi  RAUSCHEN.Besonders in seinen zahlreichen Autorenlesungen in ganz Norddeutschland (Kiel, Elmshorn, Hamburg) gelingt es ihm auf seine ganz eigene Art, das Erleben in sogenannten psychischen Störungen, verwoben mit einer spannenden und unterhaltsamen Kriminalgeschichte, zu präsentieren. Sowohl mit seiner reflektierenden Buchreihe, 7 KÄMPFE 7 LEBEN, und mit seinen einfühlsamen Lyrikbänden Autumn Leaves und „Das mit den Frauen!“, als auch mit seinen unterhaltsamen psychologischen Krimis, MORDE OHNE SCHULD und RAUSCHEN, sieht sich Artur Hermanni mit seinen Prosa- und Lyriktexten, als Teil der Bewegung, gegen die immer noch vorherrschende Stigmatisierung psychischer Störungen.
Mit seiner selbst komponierten Pianomusik und seinen Liedern gestaltet der Pianist und Autor Artur Hermanni schon seit 2012 offene Lesebühnen, Autorenlesungen, Seminare, Vernissagen und Empfänge. Seine Piano-Instrumental-Musik bewegt sich abwechslungsreich in den Genres Lounge, Cafehaus, Meditation Pop und Jazz. Mit seiner Livemusik, ob solo am Flügel, mit oder ohne Gesang, werden seine Literaturveranstaltungen immer auch zu unterhaltsamen Musikevents.

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